Durch Gespräche, psychologische Methoden und therapeutische Techniken lassen sich psychische, psychosoziale oder psychosomatische Leiden sowie Verhaltensauffälligkeiten oder Beeinträchtigungen von Erleben und Verhalten heilen oder zumindest lindern.
In der Psychotherapie geht es darum, Ursachen des Leidenszustandes zu verstehen, auffällige Verhaltens- und Erlebensmuster sowie Einstellungen und innere Glaubenssätze zu verändern und somit das eigene Wohlbefinden zu stärken. Dafür sind der Wunsch zur Veränderung und die Bereitschaft, sich mit seinen eigenen Gefühlen und dem eigenen Erleben auseinanderzusetzen, ausschlaggebend bzw. die Voraussetzung.
Die Verhaltenstherapie (VT) ist eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie. Sie geht davon aus, dass belastende Verhaltens- und Denkmuster erlernt wurden und durch gezieltes „Verlernen“ sowie das Erlernen neuer, hilfreicher Strategien verändert werden können, um somit aktuelle Probleme zu lösen und die psychische Gesundheit zu verbessern. VT ist problem- und zielorientiert, stark handlungsorientiert (mit „Hausaufgaben“) und bietet Hilfe zur Selbsthilfe, indem der Patient aktiv neue Denk- und Verhaltensweisen im Alltag ausprobiert.
Was passiert bei einer verhaltenstherapeutisch orientierten Behandlung?
Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt nach ärztlicher Abklärung der Symptome vorwiegend durch Einzelgespräche, aber auch gegebenenfalls durch Gruppentherapien.
Vereinbaren Sie einen Termin
Die Prozess-und Embodimentfokussierte Psychologie ist eine psychotherapeutische Methode, die Körper (Embodiment) und Psyche verbindet, um emotionale Blockaden und dysfunktionale Muster schneller zu lösen, indem Klopfen (Tapping) an bestimmten Körperpunkten mit psychologischen Interventionen kombiniert wird, was zu mehr Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl und besserer Emotionsregulation führt, wie bei Stress, Ängsten oder belastenden Glaubenssätzen.
PEP ist eine effiziente Technik zur Beschleunigung psychotherapeutischer Prozesse, entwickelt von dem Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Bohne, die Elemente aus psychodynamischen, systemischen, verhaltenstherapeutischen und hypnotherapeutischen Ansätzen vereint.
Der Tango Argentino wird als therapeutisches Instrument genutzt, um Körpersprache, Kommunikation, Bewegungserfahrungen und Affektregulation zu fördern.
Ziel istdie Unterstützung der emotionalen Verarbeitung, der Selbstwahrnehmung und dersozialen Interaktion im therapeutischen Rahmen.
Autogenes Training (AT) ist eine leicht erlernbare, selbstgesteuerte Entspannungsmethode, die durch wiederholte Formeln Körper und Geist in einen Zustand tiefer Ruhe versetzt.
Die typischen Formeln zielen auf Ruhe, Wärme und Gelassenheit in Armen und Beinen ab sowie auf die langsame Reduktion von Atemfrequenz und Herzschlag.
Durch die Autosuggestionen– das heißt das Sprechen oder das innere Wiederholen der Formeln – wird das parasympathische Nervensystem aktiviert.
Die Muskulatur entspannt sich, Stresshormone sinken und das allgemeine Wohlbefinden steigt.
Mit regelmäßiger Übung verbessern sich Konzentration, Schlafqualität und Stressbewältigung. Erste Effekte können schon nach wenigen Wochen sichtbar werden.
Die progressive Muskelentspannung (PMR) ist eine leicht erlernbare Entspannungsmethode, die der Reduktion von Anspannung und Stress dient.
Durch aufeinanderfolgende Anspannung und anschließende Entspannung einzelner Muskelgruppen wird ein differenziertes Bewusstsein für Muskelspannung und -entspannung gefördert. Ziel ist es, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, Stressreaktionen und Schlafstörungen zu verringern sowie die Konzentration zu steigern.
Durch die gezielte Anspannung und anschließende Entspannung bestimmter Muskelgruppen wird ein physiologischer Entspannungszustand herbeigeführt. Die Muskelspannung sinkt, Atmung und Puls beruhigen sich, und das subjektive Empfinden von Ruhe nimmt zu.
Imaginationsübungen, oft als Visualisierung bezeichnet, sind eine leicht erlernbare Methode zur Unterstützung der Entspannung, Stressbewältigung und des allgemeinen Wohlbefindens.
Durch das bewusste Vorstellen positiver Bilder, Szenarien oder Sinneseindrücke kann das Denken beruhigt, die körperliche Spannungsfähigkeit reduziert und positive Emotionen gefördert werden. Ziel ist es, die eigene innere Ressourcenwahrnehmung zu stärken, Schmerz- und Angstsymptome zu lindern sowie Konzentration und Motivation zu verbessern.
Durch gezieltes Vorstellen von ruhigen, angenehmen Bildern wird die Erwartung positiver Erfahrungen aktiviert und das Nervensystem in eine beruhigte Grundhaltung geführt. Sinneseindrücke wie Bilder, Geräusche, Gerüche oder kinästhetische Empfindungen werden bewusst erzeugt, um eine immersive Entspannung zu ermöglichen.
Regelmäßige Praxis kann zu besserer Stressbewältigung, verbesserten Schlafbedingungen und erhöhter emotionaler Stabilität beitragen.
Achtsamkeitsübungen dienen der Schulung der Aufmerksamkeitssteuerung im gegenwärtigen Moment. Durch das bewusste Wahrnehmen von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und Sinneseindrücken ohne wertendes Urteil werden das Stressniveau gesenkt, die emotionale Regulation verbessert und das allgemeine Wohlbefinden gestärkt. Ziel ist es, eine wachsende innere Selbstwahrnehmung zu entwickeln, Reizüberflutung zu reduzieren und fokussierte Aufmerksamkeit in Alltag und Behandlungssituationen zu unterstützen.
Durch die Fokussierung auf das Hier und Jetzt wird das autonome Nervensystem kontrollierter aktiviert, Spannungen können sich lösen. Beobachtungen von Gedanken und Gefühlen ohne automatische Reaktion fördern Akzeptanz, Gelassenheit und bessere Entscheidungsfähigkeit.
Regelmäßige Praxis kann zu besserem Stressmanagement, verbesserter Schlafqualität, erhöhter Konzentration und gesteigerter Lebensqualität beitragen.